Guten Morgen, oder vielmehr guten Nachmittag.
Ich poste hier gerade von einem oeffentlichen Computer in der Hotellobby, deswegen gibts auch keine Bilder. Aber interessante Fotos haben wir eh nicht gemacht.
Gestern Abend haben wir noch eine halbe Ewigkeit nach einem Geldautomaten gesucht, der Kreditkarte bzw EC-Karte akzeptiert. Wir hatten naemlich nur noch etwa 100 yen Bargeld, was nichtmal fuer eine Ubahnfahrt reicht, da ich Martin mein letztes Kleingeld fuer die Fahrt von Kyoto nach Osaka leihen musste.
Eine Post gibts hier zwar direkt um die Ecke, nur hatte die leider schon zu. Auch die Bank gegenueber wollte unsere Karten nicht, also haben wir ein bisschen rumgefragt, nur irgendwie... konnte uns keiner weiterhelfen. Martin hatte unsere Abendunterhaltung schon abgeschrieben, aber so leicht geb ich nicht auf! Am Bahnhof hier um die Ecke haben wir dann zum Glueck noch einen internationalen Geldautomaten gefunden und dann hab ich mich im Rock Rock noch ein wenig durch die Sake-Karte getrunken. Lecker!
Die Stuttgarterinnen haben wir sogar auch wieder getroffen und diesmal fand sogar Martin sie lustig.
Wie dem auch sei, heute frueh mussten wir dann um 10 Uhr unser Hotelzimmer verlassen. Das haetten wir fast nicht geschafft, weil Martin nachts genialerweise den Wecker ausgeschaltet hat. Aber immerhin ist er um halb 10 aufgewacht, was uns genug Zeit gab.
Einen Plan fuer den heutigen Tag hatten wir nicht, also sind wir in den Stadtteil Namba gefahren, um dort Elektronikkaufhaeuser aufzusuchen. Martin wollte einen USB-Akku fuer sein Handy.
Nachdem wir in einigen Laeden waren, er sich stunenlang nicht entscheiden konnte, wir ein paar Verkaeufer gefragt und deren Rat wieder ignoriert haben, hat er sich dann einen huebschen Akku gekauft- damit hat er heute Nacht im Bus dann wohl Musik, schoen! (AAH! ich hab vergessen mir Batterien fuer meinen Player zu kaufen! Mist!)
Wir haben dann in einem Running-Sushi-Restaurant recht gutes Sushi gegessen, muss man ja auch mal gemacht haben.
Und jetzt sind wir wieder im Hotel, um "unser Gepaeck abzuholen". Und zwar schon seit zwei oder drei Stunden, keine Ahnung.
Diesmal wissen wir aber wenigstens, wo unser Bus abfaehrt. Hoffentlich. Die Dame an der Rezeption war sehr nett und hat sich mit uns durch google Maps und meine Karten gearbeitet, aber anscheinend sind diese Karten auch fuer Japaner nicht so leicht zu lesen, die die Busgesellschaften da ausstellen. Drueckt uns die Daumen heute Abend!
Morgen haben wir dann einen Platz in einem Kapselhotel in Asakusa. Kapselhotels, das sind diese Hotels, in denen man in diesen seltsamen Saergen schlaeft. Das machen wir jetzt fuer drei Naechte. Wenn wir ueberhaupt schlafen. Der Plan sagt naemlich, dass wir in Tokio eine Menge feiern kann, damit Martin dann noch so eine huebsche Begegnung mit einer niedlichen Japanerin haben kann. Und diesmal stellt er sich hoffentlich nicht so, naja, vollkommen daemlich an. (Tut mir Leid, aber die Details, die ich da immer neu erfahre lassen mich nur noch nach Worten ringen. Martin stimmt mir da uebrigens zu, stimmts? Aber jetzt weiss ers ja besser. Oh mann. Wenn ich daran nur denke. Themawechsel.)
Also ich bin jedenfalls mal gespannt, wie das wird, in einer abgeschlossenen Kapsel von 2x1x1 Meter Groesse zu schlafen. Ich freu mich auf mein Bett daheim.
So, ich bin muede, ich setz mich jetzt mal auf den gemuetlichen Sessel hinter mir und...nja, und nix halt.
EDIT: Mir is grad aufgefallen, dass man auf allen Bildern hier nur zwei Japaner sieht, ie mit diesem Mundschutz rumlaufen. In der Tat gibt das ein sehr schlecht skaliertes Bild der wirklichket wieder. In der Tat tragen zwischen 20 und 50% der Japaner auf der Strasse diese Mundschuetze. Das haengt wohl zum Einen mit dem Pollenflug zusammen und zum Anderen damit, dass die Japaner sehr paranoid sind, was Krankheiten betrifft.
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Allein fuer den USB-Akku hat es sich auf jeden Fall gelohnt nach Japan zu reisen.. bei uns zu hause gibt es die kaum/garnicht, und hier war er auch noch recht guenstig, juhuu :)
AntwortenLöschenDer Einkauf hat sich allerdings stellenweise etwas schwierig erwiesen. Hat ein bischen was von Domino - ein gefragter Japaner im Laden kann kein Englisch, holt eine Kollegin die Englisch kann, dann stellen sie fest das sie sich mit dem Thema nicht auskennen und holen einen 3. Japaner, und alle 3 zusammen beschaeftigen sich dann sehr engagiert etwa 20 Minuten mit verschiedenen Modellen und Bedienungsanleitungen. Arigato! ;)
Wahrscheinlich wuerden uns die Leute an der Rezeption hier jetzt auch langsam gerne mal wieder rauswerfen, sind aber zu hoeflich dazu und trauen sich nicht.
Uebrigens feiern wir heute eine Art Premiere: Leider muss ich Sevi das erste Mal in 5 gemeinsamen Semestern freiwillig Recht geben. Und ansonsten: No comment :)
<< Uebrigens feiern wir heute eine Art Premiere: Leider muss ich Sevi das erste Mal in 5 gemeinsamen Semestern freiwillig Recht geben. Und ansonsten: No comment :) >>
AntwortenLöschenER SIEHTS EIN .... ER SIEHT ES EIN :D :D
hehe