So, hallo, wir leben noch! Leider gibts in unserer Absteige kein Wlan, deswegen hab ich bisher nicht geposted- gerade sitzen wir im Starbucks um die Ecke.
Leider haben wir auch keine Steckdose in unserer Kapsel, also bleibt die Frage offen, wie ich das mit dem Strom mache... vielleicht wieder hier schnorren.
Gestern hatten wir auch einen schönen Tag im Starbucks, denn nachdem wir unseren Bus von Oosaka nach Tokio, oh Wunder, problemlos gefunden haben, sind wir um 6 Uhr am Hotel angekommen (wohlgemerkt ist das früher als wir heute dort waren!). Einchecken ging aber erst ab halb 4.
Sightseeing war nich, ich hab die ganze Nahct nicht geschlafen und auch Martin war ziemlich Matsch. Also Starbuck, da gibt's wenigstens Internet. Die folgenden 5 Stunden haben wir uns mit dem schlechten W-Lan hier rumgeschlagen, dann bin ich noch auf Schwertsuche in Asakusa gegangen und dann sind wir in unsere Kapseln gefallen und haben bis zum Abend geschlafen. Die Kapseln sind übrigens ziemlich schäbig und wahrscheinlich 50 Jahre alt, aber immerhin kann man drin schlafen. Und sie waren billig.
Nett an dem Hotel ist die Mini-Sauna im gemeinsamen Duschraum, den ich, wie Martin enttäuscht feststellen musste, nicht unbedingt mit ihm gleichzeitig benutzen wollte. Aber recht viel mehr ist auch nicht nett. Es gibt einen 7/11 um die Ecke und die Ubahnstation is direkt vor der Tür und der Tempel von Asakusa ist nur zwei Straßen weiter, aber wenn man sich in der schönsten Gegend der Stadt auf die Straße legt, macht das die Unterkunft auch nicht besser, als würde man unter der Brücke in den Slums schlafen. Aber so schlimm hat's uns ja auch nicht getroffen.
Wie dem auch sei, der Plan hat dann besagt, dass wir ins Godz gehen (ich liebe diesen Laden <3), vorglühen, dann nach Shibuya fahren und von dort den Shuttlebus in die Disco "ageha" nehmen. Den Bus wird man schon irgendwie finden.
Denkste. Bis zu dem Punkt "nach Shibuya fahren" hat alles super geklappt, wir sind betrunken und gut gelaunt dort angekommen, haben uns noch mit Amis unterhalten, die uns für Norweger hielten und mein Englisch gelobt haben, uns aber auch nicht weiterhelfen konnten und irgendwie wusste keiner wo der Shuttlebus fährt (aber dass es am Bahnhof Shibuya einen gibt, wusste jeder). Dumm von mir: ich hab die nächstgelegene Ubahnstation von dem Club vergessen. Dann wurde aber auch langsam die Zeit knapp, wir haben also aufs Geratewohl beschlossen, nach Shin-Kiba zu fahren, denn immerhin liegt das am Hafen und der Club liegt auch im Hafen. Außerdem meinte irgendeiner von den Japanern, die ich gefragt hatte, auch irgendwas von Shin-Kiba, also kanns gar nicht so verkehrt sein.
Zum Glück hab ich richtig geraten. Irgendwelche Japanerinnen haben uns dann den Weg ins ageha gewiesen (die konnten sogar richtig gut Englisch und die eine war sogar schonmal in München) und nachdem wir 3500 yen Eintritt geblecht haben, hatten wir nen coolen Abend in einem ziemlich hübschen Club. Hat mich ein wenig an die NaGa in München erinnert, nur nicht halb so abgefuckt und eng. Aber so vom Stil her.
Martin und ich haben uns dann irgendwie aus den Augen verloren, so viel ich weiß, hat er halbwegs erfolgreich eine Japanerin aufgerissen, die dann am Schluss aber einfach so ganz plötzlich weg war (wir wurden vorgerwarnt, Japanerinnen machen sowas anscheinend oft).
Ich für meinen Teil hab am Pool Hiroo, meinen "Japanese Best Friend" kennengelernt, das war lustig. Ich hab mich kurz mit dem unterhalten (ja, der konnte Englisch) und mit den Mädels die er dabei hatte, dann ham die mich direkt mal ihrem ganzen Freundeskreis vorgestellt.
Später wurde ich von einem Chinesen aus Singapur der in Melbourne studiert und in Tokio Urlaub macht noch für einen Dealer gehalten, ich musste ihn aber leider enttäuschen.
So viel zu meinen interessanten Bekanntschaften, auf dem Weg zurück sind wir dann auch noch an der falsche Ubahnstation umgestiegen, habens aber in die richtige Linie geschafft nur dann verschlafen, an der Endstation auszusteigen. Ich war ein wenig perplex, als ich aufgewacht bin und festgestellt habe, dass wir in die falsche Richtung gefahren sind.
Gegen 7 Uhr war ich dann im Bett und froh. Jetzt gerade waren wir nochmal auf Schwertsuche. Vielleicht krieg ich ne günstige, handgeschmiedete Klinge *g*
Sonntag, 29. März 2009
Freitag, 27. März 2009
*gaehn*
Guten Morgen, oder vielmehr guten Nachmittag.
Ich poste hier gerade von einem oeffentlichen Computer in der Hotellobby, deswegen gibts auch keine Bilder. Aber interessante Fotos haben wir eh nicht gemacht.
Gestern Abend haben wir noch eine halbe Ewigkeit nach einem Geldautomaten gesucht, der Kreditkarte bzw EC-Karte akzeptiert. Wir hatten naemlich nur noch etwa 100 yen Bargeld, was nichtmal fuer eine Ubahnfahrt reicht, da ich Martin mein letztes Kleingeld fuer die Fahrt von Kyoto nach Osaka leihen musste.
Eine Post gibts hier zwar direkt um die Ecke, nur hatte die leider schon zu. Auch die Bank gegenueber wollte unsere Karten nicht, also haben wir ein bisschen rumgefragt, nur irgendwie... konnte uns keiner weiterhelfen. Martin hatte unsere Abendunterhaltung schon abgeschrieben, aber so leicht geb ich nicht auf! Am Bahnhof hier um die Ecke haben wir dann zum Glueck noch einen internationalen Geldautomaten gefunden und dann hab ich mich im Rock Rock noch ein wenig durch die Sake-Karte getrunken. Lecker!
Die Stuttgarterinnen haben wir sogar auch wieder getroffen und diesmal fand sogar Martin sie lustig.
Wie dem auch sei, heute frueh mussten wir dann um 10 Uhr unser Hotelzimmer verlassen. Das haetten wir fast nicht geschafft, weil Martin nachts genialerweise den Wecker ausgeschaltet hat. Aber immerhin ist er um halb 10 aufgewacht, was uns genug Zeit gab.
Einen Plan fuer den heutigen Tag hatten wir nicht, also sind wir in den Stadtteil Namba gefahren, um dort Elektronikkaufhaeuser aufzusuchen. Martin wollte einen USB-Akku fuer sein Handy.
Nachdem wir in einigen Laeden waren, er sich stunenlang nicht entscheiden konnte, wir ein paar Verkaeufer gefragt und deren Rat wieder ignoriert haben, hat er sich dann einen huebschen Akku gekauft- damit hat er heute Nacht im Bus dann wohl Musik, schoen! (AAH! ich hab vergessen mir Batterien fuer meinen Player zu kaufen! Mist!)
Wir haben dann in einem Running-Sushi-Restaurant recht gutes Sushi gegessen, muss man ja auch mal gemacht haben.
Und jetzt sind wir wieder im Hotel, um "unser Gepaeck abzuholen". Und zwar schon seit zwei oder drei Stunden, keine Ahnung.
Diesmal wissen wir aber wenigstens, wo unser Bus abfaehrt. Hoffentlich. Die Dame an der Rezeption war sehr nett und hat sich mit uns durch google Maps und meine Karten gearbeitet, aber anscheinend sind diese Karten auch fuer Japaner nicht so leicht zu lesen, die die Busgesellschaften da ausstellen. Drueckt uns die Daumen heute Abend!
Morgen haben wir dann einen Platz in einem Kapselhotel in Asakusa. Kapselhotels, das sind diese Hotels, in denen man in diesen seltsamen Saergen schlaeft. Das machen wir jetzt fuer drei Naechte. Wenn wir ueberhaupt schlafen. Der Plan sagt naemlich, dass wir in Tokio eine Menge feiern kann, damit Martin dann noch so eine huebsche Begegnung mit einer niedlichen Japanerin haben kann. Und diesmal stellt er sich hoffentlich nicht so, naja, vollkommen daemlich an. (Tut mir Leid, aber die Details, die ich da immer neu erfahre lassen mich nur noch nach Worten ringen. Martin stimmt mir da uebrigens zu, stimmts? Aber jetzt weiss ers ja besser. Oh mann. Wenn ich daran nur denke. Themawechsel.)
Also ich bin jedenfalls mal gespannt, wie das wird, in einer abgeschlossenen Kapsel von 2x1x1 Meter Groesse zu schlafen. Ich freu mich auf mein Bett daheim.
So, ich bin muede, ich setz mich jetzt mal auf den gemuetlichen Sessel hinter mir und...nja, und nix halt.
EDIT: Mir is grad aufgefallen, dass man auf allen Bildern hier nur zwei Japaner sieht, ie mit diesem Mundschutz rumlaufen. In der Tat gibt das ein sehr schlecht skaliertes Bild der wirklichket wieder. In der Tat tragen zwischen 20 und 50% der Japaner auf der Strasse diese Mundschuetze. Das haengt wohl zum Einen mit dem Pollenflug zusammen und zum Anderen damit, dass die Japaner sehr paranoid sind, was Krankheiten betrifft.
Ich poste hier gerade von einem oeffentlichen Computer in der Hotellobby, deswegen gibts auch keine Bilder. Aber interessante Fotos haben wir eh nicht gemacht.
Gestern Abend haben wir noch eine halbe Ewigkeit nach einem Geldautomaten gesucht, der Kreditkarte bzw EC-Karte akzeptiert. Wir hatten naemlich nur noch etwa 100 yen Bargeld, was nichtmal fuer eine Ubahnfahrt reicht, da ich Martin mein letztes Kleingeld fuer die Fahrt von Kyoto nach Osaka leihen musste.
Eine Post gibts hier zwar direkt um die Ecke, nur hatte die leider schon zu. Auch die Bank gegenueber wollte unsere Karten nicht, also haben wir ein bisschen rumgefragt, nur irgendwie... konnte uns keiner weiterhelfen. Martin hatte unsere Abendunterhaltung schon abgeschrieben, aber so leicht geb ich nicht auf! Am Bahnhof hier um die Ecke haben wir dann zum Glueck noch einen internationalen Geldautomaten gefunden und dann hab ich mich im Rock Rock noch ein wenig durch die Sake-Karte getrunken. Lecker!
Die Stuttgarterinnen haben wir sogar auch wieder getroffen und diesmal fand sogar Martin sie lustig.
Wie dem auch sei, heute frueh mussten wir dann um 10 Uhr unser Hotelzimmer verlassen. Das haetten wir fast nicht geschafft, weil Martin nachts genialerweise den Wecker ausgeschaltet hat. Aber immerhin ist er um halb 10 aufgewacht, was uns genug Zeit gab.
Einen Plan fuer den heutigen Tag hatten wir nicht, also sind wir in den Stadtteil Namba gefahren, um dort Elektronikkaufhaeuser aufzusuchen. Martin wollte einen USB-Akku fuer sein Handy.
Nachdem wir in einigen Laeden waren, er sich stunenlang nicht entscheiden konnte, wir ein paar Verkaeufer gefragt und deren Rat wieder ignoriert haben, hat er sich dann einen huebschen Akku gekauft- damit hat er heute Nacht im Bus dann wohl Musik, schoen! (AAH! ich hab vergessen mir Batterien fuer meinen Player zu kaufen! Mist!)
Wir haben dann in einem Running-Sushi-Restaurant recht gutes Sushi gegessen, muss man ja auch mal gemacht haben.
Und jetzt sind wir wieder im Hotel, um "unser Gepaeck abzuholen". Und zwar schon seit zwei oder drei Stunden, keine Ahnung.
Diesmal wissen wir aber wenigstens, wo unser Bus abfaehrt. Hoffentlich. Die Dame an der Rezeption war sehr nett und hat sich mit uns durch google Maps und meine Karten gearbeitet, aber anscheinend sind diese Karten auch fuer Japaner nicht so leicht zu lesen, die die Busgesellschaften da ausstellen. Drueckt uns die Daumen heute Abend!
Morgen haben wir dann einen Platz in einem Kapselhotel in Asakusa. Kapselhotels, das sind diese Hotels, in denen man in diesen seltsamen Saergen schlaeft. Das machen wir jetzt fuer drei Naechte. Wenn wir ueberhaupt schlafen. Der Plan sagt naemlich, dass wir in Tokio eine Menge feiern kann, damit Martin dann noch so eine huebsche Begegnung mit einer niedlichen Japanerin haben kann. Und diesmal stellt er sich hoffentlich nicht so, naja, vollkommen daemlich an. (Tut mir Leid, aber die Details, die ich da immer neu erfahre lassen mich nur noch nach Worten ringen. Martin stimmt mir da uebrigens zu, stimmts? Aber jetzt weiss ers ja besser. Oh mann. Wenn ich daran nur denke. Themawechsel.)
Also ich bin jedenfalls mal gespannt, wie das wird, in einer abgeschlossenen Kapsel von 2x1x1 Meter Groesse zu schlafen. Ich freu mich auf mein Bett daheim.
So, ich bin muede, ich setz mich jetzt mal auf den gemuetlichen Sessel hinter mir und...nja, und nix halt.
EDIT: Mir is grad aufgefallen, dass man auf allen Bildern hier nur zwei Japaner sieht, ie mit diesem Mundschutz rumlaufen. In der Tat gibt das ein sehr schlecht skaliertes Bild der wirklichket wieder. In der Tat tragen zwischen 20 und 50% der Japaner auf der Strasse diese Mundschuetze. Das haengt wohl zum Einen mit dem Pollenflug zusammen und zum Anderen damit, dass die Japaner sehr paranoid sind, was Krankheiten betrifft.
Donnerstag, 26. März 2009
Monsunschauer über Tatamimatten
Heute habe ausnahmsweise mal wieder ich die zweifelhafte Ehre einen Blogeintrag zu verfassen. Sevi ist grade duschen, und somit gehört sein Laptop für kurze Zeit MIR!
Gestern Abend waren wir wie geplant wieder im Rock Rock. Leider waren wir irgendwie ein bischen früh, und wir die einzigen Gäste. Also haben wir uns erstmal ein bischen alleine unterhalten (Sevi hat erstmal seine Tour durch die Sakevorräte der Bar fortgesetzt - das Zeug sieht aus wie Wasser, schmeckt wie Wasser, riecht aber ein bischen nach Alkohol, und besteht auch hauptsächlich aus solchem). Die ersten Gäste nach einer ganzen Zeit waren dann lustigerweise wieder Europäer, und sahen ziemlich deutsch aus.. waren Sie auch wie wir festgestellt haben. Somit können wir unsere Bekanntschaftsliste jetzt auch noch um 2 Mädels (Japanologinnen) aus Stuttgart erweitern. Den Rest des Abends haben wir uns ein bischen mit denen Unterhalten ("wir" ist eigentlich gelogen, hauptsächlich Sevi, ich hatte keine Lust auf die... zu sehr szenenaffin ;-)), und sind dann früh ins Hotel damit wir heute rechtzeitig nach Kyoto starten können.
Also genug von irgendwelchen Bartouren (sonst liest das hier ja bald keiner mehr...), und mal wieder ein bischen was touristisches.
Ich bin also um 8.30 aufgestanden, und habe mich erstmal vor der Dusche mit einer Amerikanerin über George Bush unterhalten ("Obama is going to fix this!" - na wir werden sehen). Witzigerweise hat die dann auch noch ein bischen Deutsch rausgekramt, und meinte irgendwann "Ich bin heiss" - ich hab erst gedacht das war irgendwas englisches... aber Sie meinte dann sie dachte das hiesse "you're hot" - okay, fast richtig :)
Nachdem ich dann Sevi auch noch überzeugen konnte das Bett endlich zu verlassen sind wir mit dem Zug also los nach Kyoto - dass dauert hier von Osaka aus etwa 45 Minuten (hab nicht so genau auf die Uhr geachtet).
Angekommen sind wir da dann um kurz vor 11 - eindeutig rekordverdächtig gemessen an den letzten Tagen. Der Bahnhof sah schonmal ziemlich beeindruckend aus, wenn auch irgendwie nicht wirklich asiatisch.
Eingedeckt mit ein paar Heftchen und Karten von der Touristeninfo sind wir dann los.
Zumindest wollten wir los, aber irgendwie haben wir den Ubahnplan nicht durchschaut... was ganz einfach daran lag, das wir einen Buslinienplan mitgenommen hatten.
Von den Mädels in der Bar wussten wir schon so ungefähr in welchem Bereich ein paar interessante Sachen sind, also sind wir erstmal nach Gion gefahren.
Die Gegend hier sah stellenweise schon deutlich "asiatischer" (wie man sich das so vorstellt) aus als andere Ecken der japanischen Städte - was wohl tatsächlich daran liegen mag das in Kyoto im 2. Weltkrieg nicht so viel zerstört wurde wie überall sonst.
Hier liefen uns auch viel mehr Japanerinnen in traditionellen Gewändern (auch diverse komplett mit weisser Schminke usw) über den Weg als wir bisher im ganzen Urlaub gesehen haben.
Leider hat es dann nach den ersten paar Parks / Tempelanlagen wieder angefangen zu regnen, und wir sind umgedreht Richtung überdachter Fussgängerzone, ein bischen Geschäfte schauen und schonmal nach einem Restaurant suchen. Wirklich gefunden haben wir erstmal nichts, aber an einem Stand am Rand der Strasse irgendetwas süsses aus Reisteig auf einem Spiess probiert.




Kurz nach diesem Zwischenimbiss war der Regen glücklicherweise dann wieder Weg, und es schien sogar wieder die Sonne - also auf zum nächsten Tempel.
--- Sevi ist zurück, und besteht darauf ab hier weiterzuschreiben.... ---
... und das ist auch gut so.
Also, auf zum nächsten Tempel, das war der Kennin-ji, der älteste Zen-Tempel in Kyoto. Naja, davon dass der so alt ist, hat man nicht viel gemerkt, die anderen restaurierten waren ähnlich schön. Vorteil hier war: man konnte nicht nur in die Tempelanlage, sondern auch in die mit Tatami-Matten ausgelegten Tempelgebäude und -räume gehen. Deswegen mussten wir auch am Eingang unsere Schuhe ausziehen und die Tempelanlagen in Socken besichtigen.
Das war richtig schön dort, die Innenhöfe mit Kies ausgelegt und der Kies schön mit einem Rechen eben oder in Muster gemacht und dann schien auch noch die Sonne. Die Stimmung kann man auf einem Foto gar nicht einfangen.


Naja, nachdem wir da durch waren, sind wir wieder auf die "Hauptstraße" zurück und haben dort leckeres japanisches Sushi gegessen. Martin hat mir aber bestätigt, dass zumindest das Maki-Sushi nicht vieeel besser war als meins ;)
Dann zurück nach Osaka und da sind wir. Jetzt gehts dann gleich nochmal ins Rock Rock, heute abend is nämlich leider keine Gothic-Party :(
Gestern Abend waren wir wie geplant wieder im Rock Rock. Leider waren wir irgendwie ein bischen früh, und wir die einzigen Gäste. Also haben wir uns erstmal ein bischen alleine unterhalten (Sevi hat erstmal seine Tour durch die Sakevorräte der Bar fortgesetzt - das Zeug sieht aus wie Wasser, schmeckt wie Wasser, riecht aber ein bischen nach Alkohol, und besteht auch hauptsächlich aus solchem). Die ersten Gäste nach einer ganzen Zeit waren dann lustigerweise wieder Europäer, und sahen ziemlich deutsch aus.. waren Sie auch wie wir festgestellt haben. Somit können wir unsere Bekanntschaftsliste jetzt auch noch um 2 Mädels (Japanologinnen) aus Stuttgart erweitern. Den Rest des Abends haben wir uns ein bischen mit denen Unterhalten ("wir" ist eigentlich gelogen, hauptsächlich Sevi, ich hatte keine Lust auf die... zu sehr szenenaffin ;-)), und sind dann früh ins Hotel damit wir heute rechtzeitig nach Kyoto starten können.
Also genug von irgendwelchen Bartouren (sonst liest das hier ja bald keiner mehr...), und mal wieder ein bischen was touristisches.
Ich bin also um 8.30 aufgestanden, und habe mich erstmal vor der Dusche mit einer Amerikanerin über George Bush unterhalten ("Obama is going to fix this!" - na wir werden sehen). Witzigerweise hat die dann auch noch ein bischen Deutsch rausgekramt, und meinte irgendwann "Ich bin heiss" - ich hab erst gedacht das war irgendwas englisches... aber Sie meinte dann sie dachte das hiesse "you're hot" - okay, fast richtig :)
Angekommen sind wir da dann um kurz vor 11 - eindeutig rekordverdächtig gemessen an den letzten Tagen. Der Bahnhof sah schonmal ziemlich beeindruckend aus, wenn auch irgendwie nicht wirklich asiatisch.
Eingedeckt mit ein paar Heftchen und Karten von der Touristeninfo sind wir dann los.
Zumindest wollten wir los, aber irgendwie haben wir den Ubahnplan nicht durchschaut... was ganz einfach daran lag, das wir einen Buslinienplan mitgenommen hatten.
Von den Mädels in der Bar wussten wir schon so ungefähr in welchem Bereich ein paar interessante Sachen sind, also sind wir erstmal nach Gion gefahren.
Die Gegend hier sah stellenweise schon deutlich "asiatischer" (wie man sich das so vorstellt) aus als andere Ecken der japanischen Städte - was wohl tatsächlich daran liegen mag das in Kyoto im 2. Weltkrieg nicht so viel zerstört wurde wie überall sonst.
Hier liefen uns auch viel mehr Japanerinnen in traditionellen Gewändern (auch diverse komplett mit weisser Schminke usw) über den Weg als wir bisher im ganzen Urlaub gesehen haben.
Leider hat es dann nach den ersten paar Parks / Tempelanlagen wieder angefangen zu regnen, und wir sind umgedreht Richtung überdachter Fussgängerzone, ein bischen Geschäfte schauen und schonmal nach einem Restaurant suchen. Wirklich gefunden haben wir erstmal nichts, aber an einem Stand am Rand der Strasse irgendetwas süsses aus Reisteig auf einem Spiess probiert.
Kurz nach diesem Zwischenimbiss war der Regen glücklicherweise dann wieder Weg, und es schien sogar wieder die Sonne - also auf zum nächsten Tempel.
--- Sevi ist zurück, und besteht darauf ab hier weiterzuschreiben.... ---
... und das ist auch gut so.
Also, auf zum nächsten Tempel, das war der Kennin-ji, der älteste Zen-Tempel in Kyoto. Naja, davon dass der so alt ist, hat man nicht viel gemerkt, die anderen restaurierten waren ähnlich schön. Vorteil hier war: man konnte nicht nur in die Tempelanlage, sondern auch in die mit Tatami-Matten ausgelegten Tempelgebäude und -räume gehen. Deswegen mussten wir auch am Eingang unsere Schuhe ausziehen und die Tempelanlagen in Socken besichtigen.
Das war richtig schön dort, die Innenhöfe mit Kies ausgelegt und der Kies schön mit einem Rechen eben oder in Muster gemacht und dann schien auch noch die Sonne. Die Stimmung kann man auf einem Foto gar nicht einfangen.
Naja, nachdem wir da durch waren, sind wir wieder auf die "Hauptstraße" zurück und haben dort leckeres japanisches Sushi gegessen. Martin hat mir aber bestätigt, dass zumindest das Maki-Sushi nicht vieeel besser war als meins ;)
Dann zurück nach Osaka und da sind wir. Jetzt gehts dann gleich nochmal ins Rock Rock, heute abend is nämlich leider keine Gothic-Party :(
Mittwoch, 25. März 2009
Hier könnte ihre Werbung stehen
Hallo nochmal, ich weiß gar nicht, ob sie's wussten, aber wir leben noch.
Hier in Oosaka is das Wetter grad ziemlich beschissen- weswegen wir unseren Ausflug nach Kyoto um einen Tag verschoben haben.
Deswegen waren wir gerade eben beim Shitennoji, einer ziemlich großen Tempelanlage direkt um die Ecke von unserem Hotel.
Das war ziemlich interessant, ich bin dann auch noch Zeuge eines buddhistischen Segens oder dergleichen geworden. Diese Gebets-Gesänge der Mönche sind echt interessant.
Naja, dummerweise hats dann angefangen, zu gießen wie aus Eimern und dann sind wir zur Ubahn gelaufen, aber auf halbem Weg waren wir schon pitschnass. Netterweise hat uns eine Japanerin aus einem vorbeifahrenden Auto einen Regenschirm gereicht. Hilfreich, diese Japaner.
Ich war jedenfalls gerade duschen und hab meine Wäsche in die Waschmaschine gestopft. Martin schläft und nachher gehn wir dann nach Namba, Elektronik shoppen und dann gucken wir uns Amerika-mura (sowas wie Chinatown, nur mit Amis) sowie die Freiheitsstatue an. (Wow, dann haben wir hier schon den Eiffelturm, die Niagarafälle und die Freiheitsstatue gesehn. Nen Louvre gibts in Tokio auch. Vielleicht auch ein Brandenburger Tor? Ne Reeperbahn is ja auch da.)
Gestern, huch, was war gestern? Den Tag gibts bei mir nicht mehr.
Ich weiß nur noch, dass wir im Schloss von Tokio waren (geiles Teil, aber wie ALLES, wirklich ALLES hier in Japan während dem 2. Weltkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut). Danach haben wir ein Steak bzw einen richtig guten Burger in einem australischen Steakhouse gegessen, wo die Kellnerinnen uns anscheinend ziemlich niedlich oder toll oder so fanden, auf jeden Fall wurde auf unserer Rechnung das "Danke, bitte kommen sie wieder" nochmal extra hervorgehoben und betont mit einem Smiley. Das war süß.
Wir haben dann auch noch hübsche Nachbilder von Oosaka aus einem Hochhaus heraus gemacht und dann waren wir im Hafen, wo die Party erst richtig abging.
Nach einer Weile sind wir dann aber doch wieder zurück nach Shinsaibashi, weil sich dort ein anscheinend legendäres Rock-Lokal befindet, das "Rock Rock" (sehr einfallsreich), zu dessen Gäste unter anderem schon Marilyn Manson, Keanu Reeves, Korpiklaani, Metallica und und und gehörten.
Das war klasse, wir haben dort einen Deutschen getroffen, der mit einer Japanerin verheiratet ist und da grad japanisch lernt. Von dem hab ich ein ganz klein wenig Kansai-ben (den lokalen Dialekt) und ein paar andere Dinge gelernt, aber in erster Linie konnte man mit dem gut saufen. Ich hab mich durch allerlei sorten von japanischem Schnaps durchprobiert, der durchwegs nach Wasser schmeckt, aber nicht nach Alkohol, und gegen 12 sind wir dann zur letzten Ubahn geschwankt.
Da gehn wir heut nochmal einen trinken, da sind wir dann nämlich eh gleich um die Ecke. Immer dieser Alkohol.
Hier in Oosaka is das Wetter grad ziemlich beschissen- weswegen wir unseren Ausflug nach Kyoto um einen Tag verschoben haben.
Deswegen waren wir gerade eben beim Shitennoji, einer ziemlich großen Tempelanlage direkt um die Ecke von unserem Hotel.
Das war ziemlich interessant, ich bin dann auch noch Zeuge eines buddhistischen Segens oder dergleichen geworden. Diese Gebets-Gesänge der Mönche sind echt interessant.
Naja, dummerweise hats dann angefangen, zu gießen wie aus Eimern und dann sind wir zur Ubahn gelaufen, aber auf halbem Weg waren wir schon pitschnass. Netterweise hat uns eine Japanerin aus einem vorbeifahrenden Auto einen Regenschirm gereicht. Hilfreich, diese Japaner.
Ich war jedenfalls gerade duschen und hab meine Wäsche in die Waschmaschine gestopft. Martin schläft und nachher gehn wir dann nach Namba, Elektronik shoppen und dann gucken wir uns Amerika-mura (sowas wie Chinatown, nur mit Amis) sowie die Freiheitsstatue an. (Wow, dann haben wir hier schon den Eiffelturm, die Niagarafälle und die Freiheitsstatue gesehn. Nen Louvre gibts in Tokio auch. Vielleicht auch ein Brandenburger Tor? Ne Reeperbahn is ja auch da.)
Gestern, huch, was war gestern? Den Tag gibts bei mir nicht mehr.
Ich weiß nur noch, dass wir im Schloss von Tokio waren (geiles Teil, aber wie ALLES, wirklich ALLES hier in Japan während dem 2. Weltkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut). Danach haben wir ein Steak bzw einen richtig guten Burger in einem australischen Steakhouse gegessen, wo die Kellnerinnen uns anscheinend ziemlich niedlich oder toll oder so fanden, auf jeden Fall wurde auf unserer Rechnung das "Danke, bitte kommen sie wieder" nochmal extra hervorgehoben und betont mit einem Smiley. Das war süß.
Wir haben dann auch noch hübsche Nachbilder von Oosaka aus einem Hochhaus heraus gemacht und dann waren wir im Hafen, wo die Party erst richtig abging.
Nach einer Weile sind wir dann aber doch wieder zurück nach Shinsaibashi, weil sich dort ein anscheinend legendäres Rock-Lokal befindet, das "Rock Rock" (sehr einfallsreich), zu dessen Gäste unter anderem schon Marilyn Manson, Keanu Reeves, Korpiklaani, Metallica und und und gehörten.
Das war klasse, wir haben dort einen Deutschen getroffen, der mit einer Japanerin verheiratet ist und da grad japanisch lernt. Von dem hab ich ein ganz klein wenig Kansai-ben (den lokalen Dialekt) und ein paar andere Dinge gelernt, aber in erster Linie konnte man mit dem gut saufen. Ich hab mich durch allerlei sorten von japanischem Schnaps durchprobiert, der durchwegs nach Wasser schmeckt, aber nicht nach Alkohol, und gegen 12 sind wir dann zur letzten Ubahn geschwankt.
Da gehn wir heut nochmal einen trinken, da sind wir dann nämlich eh gleich um die Ecke. Immer dieser Alkohol.
Montag, 23. März 2009
Soo, gestern warn wir Cosplayer gucken im Yoyogi-Park. Zumindest wollten wir das.
Eigentlich haben wir die meiste Zeit damit verbracht, bei einem putzigen Japaner in einem Reisebüro Tickets für den Bus nach Oosaka zu kaufen, mit Erfolg. In drei Stunden fährt der Bus nach Oosaka ab und morgen früh irgendwann kommen wir dann dort an. Das dauert ziemlich lange- sind aber auch immerhin 500 km. Und wie gesagt, man darf hier auf der Autobahn gerade mal 80 fahren. Aber so sparen wir uns wenigstens zwei Nächte im Hotel.
Naja, am Nachmittag haben wir's dann doch noch geschafft, in den Yoyogi-Park zu gehen, wo
Schmidt's Katze zusammen mit Nachbars Lumpi Makarena tanzten. Das sag ich jetzt nicht, weil da so eine Stimmung war, sondern weil dort seltsame Gestalt mit seltsamer Gestalt einen seltsamen Tanz aufführte. Keine Ahnung, warum und was, aber irgendwie haben alle versucht, in Kostümen zusammen einen Tanz zu irgendeinem Lied, das überall zu hören war, zu tanzen.
Alle, bis auf ein Paar Außenseiter: Die Elvis-Imitatoren.
Die Japaner sind Freaks.
Nach diesem Spaß sind wir dann zurück ins Hotel gefahren um dann in Akahibara eine Elektronik-Shopping-Tour zu machen. Die war dann etwas feuchtfröhlicher als gedacht. Kaum steigen wir aus dem Zug aus, hat's angefangen, wie aus Eimern zu gießen. Und meine Schuhe sind undicht. Verdammt noch eins.
Naja, also haben wir den Ausflug dorthin ein wenig verkürzt und uns bald auf ins Godz gemacht, wo ich dann einen interessanten Cocktail aus Whisky und Alkohol getrunken habe.
Auf dem Heimweg haben wir dann doch nochmal im Gaspanic vorbeigeschaut und ich hab mich gut zwei Stunden mit dem Briten unterhalten, Martin fand aber leider nichts passendes für ihn.
Heute morgen sind wir dann praktisch fast schon zeitig aufgestanden, da wir das Hotelzimmer verlassen mussten. Das Wetter sah ziemlich gut aus, deswegen sind wir in den Zug nach Kamakura gestiegen, eine Stadt, die uns unter anderem die Ossis wegen ihrer schönen Tempel empfohlen haben.
Der Tip erwies sich als verdammt gut. Aber ich lasse mal die Fotos für mich sprechen:










Soo, das warn die besten Bilder, ich musste aber einige unterschlagen, da die 100 Bilder, die wir heute gemacht haben, den Rahmen des Blogs ein wenig sprengen würden.
Naja, jetzt sitzen wir in der Lobby des alten Hotels und warten darauf, dass unser Bus geht...
Bis morgen Abend!
Eigentlich haben wir die meiste Zeit damit verbracht, bei einem putzigen Japaner in einem Reisebüro Tickets für den Bus nach Oosaka zu kaufen, mit Erfolg. In drei Stunden fährt der Bus nach Oosaka ab und morgen früh irgendwann kommen wir dann dort an. Das dauert ziemlich lange- sind aber auch immerhin 500 km. Und wie gesagt, man darf hier auf der Autobahn gerade mal 80 fahren. Aber so sparen wir uns wenigstens zwei Nächte im Hotel.
Naja, am Nachmittag haben wir's dann doch noch geschafft, in den Yoyogi-Park zu gehen, wo
Alle, bis auf ein Paar Außenseiter: Die Elvis-Imitatoren.
Die Japaner sind Freaks.
Nach diesem Spaß sind wir dann zurück ins Hotel gefahren um dann in Akahibara eine Elektronik-Shopping-Tour zu machen. Die war dann etwas feuchtfröhlicher als gedacht. Kaum steigen wir aus dem Zug aus, hat's angefangen, wie aus Eimern zu gießen. Und meine Schuhe sind undicht. Verdammt noch eins.
Naja, also haben wir den Ausflug dorthin ein wenig verkürzt und uns bald auf ins Godz gemacht, wo ich dann einen interessanten Cocktail aus Whisky und Alkohol getrunken habe.
Auf dem Heimweg haben wir dann doch nochmal im Gaspanic vorbeigeschaut und ich hab mich gut zwei Stunden mit dem Briten unterhalten, Martin fand aber leider nichts passendes für ihn.
Heute morgen sind wir dann praktisch fast schon zeitig aufgestanden, da wir das Hotelzimmer verlassen mussten. Das Wetter sah ziemlich gut aus, deswegen sind wir in den Zug nach Kamakura gestiegen, eine Stadt, die uns unter anderem die Ossis wegen ihrer schönen Tempel empfohlen haben.
Der Tip erwies sich als verdammt gut. Aber ich lasse mal die Fotos für mich sprechen:
Soo, das warn die besten Bilder, ich musste aber einige unterschlagen, da die 100 Bilder, die wir heute gemacht haben, den Rahmen des Blogs ein wenig sprengen würden.
Naja, jetzt sitzen wir in der Lobby des alten Hotels und warten darauf, dass unser Bus geht...
Bis morgen Abend!
Sonntag, 22. März 2009
Löwenbräu und Heavy Metal
Guten Abend mal wieder. Jetzt gehts mir wieder gut, ah. Nach einem kurzen (naja, viel mehr ausgedehnten) Mittagsschlaf in unserem neuen Hotel, dem Hotel Fukadaya sind wir heute Nachmittag zum Hauptbahnhof von Tokio aufgebrochen.
Das neue Hotel ist recht nett, etwas weiter weg vom nächsten Bahnhof als das Ryokan Katsutaro, dafür aber deutlich größer. Aber nur von außen. Während das Ryokan mehr den Eindruck machte, als hätten die Besitzer einfach einige Räume in ihrem Haus vermietet (was jetzt nichts schlechtes heißen soll), ist das Fukadaya ein modernes, professionelles Hotel. Ganz nett, die Schuhe muss man aber trotzdem am Eingang ausziehen und Hausschuhe anziehen. Das Zimmer wäre als Einzelzimmer nett, aber als Doppelzimmer ist hier nichtmal genug Platz, um den Koffer auf dem Boden aufzuklappen. Aber was soll's, sind ja nur zwei Nächte.
Zurück zum Bahnhof. Was wollten wir dort überhaupt? Naja, als wir da warn, wussten wir das selber nicht mehr so genau. Aber wir haben dann herausgefunden, dass wir uns über die Reisemöglichkeiten nach Oosaka informieren wollen.
Der Shinkansen (sowas wie der ICE) fällt flach- der kostet 14.000 Yen pro Person. Das sind über 100€. Und dabei wissen wir noch nichtmal, ob da eine Rückfahrkarte mit einbegriffen ist.
Dann gäb's noch den Bus- aber wir konnten leider die Schilder nicht lesen, weswegen Internetrecherchen von Nöten sein werden. Wie lange man da unterwegs ist, daran will ich gar nicht denken.
Letzte Möglichkeit wäre noch der Mietwagen, der 5000-8000 Yen pro Tag kostet. Dabei kommen dann allerdings noch die Gebühren für die Autobahn hinzu, die ziemlich teuer sein dürften. (Muss man auch nachsehen) Und um ehrlich zu sein, hab ich nicht die geringste Lust darauf, mehrere Stunden mit 50 (Landstraße) oder 80 (Autobahn) durch die Gegend zu zuckeln. Am liebsten wär mir ja ein Motorrad.
Naja, so viel zum Bahnhof. Dann war's auch schon Abend und wir sind nach Shinjuku gefahren und haben das Godz, eine Metalkneipe, tatsächlich gefunden. Martin hat sich nützlich gemacht, ohne seinen Hinweis wär ich glatt an dem Laden vorbeigelaufen.
Ich fand's lustig da drin. Hab mich mit einer Australierin über Deutschland, Metal und Festivals unterhalten, mit einem Japaner Luftgitarre gespielt und mich von der Barkeeperin überreden lassen, wieder zu kommen (ich wär auch so wieder hingegangen).
Leider schien Martin sich zu langweilen, ich kann's ihm auch nicht verdenken. Er hatte keinen Gesprächspartner und Mädels aufreißen kann man in dem Laden auch nicht. Zumindest nicht auf die Tanz-Art. Deswegen hat er sich dann wieder ins Gaspanic (*kotz*) verzogen.
Seiner Äußerung, als ich ins Hotelzimmer gegangen bin, zufolge, wars da allerdings auch nicht so wirklich toll. Keine Ahnung, wieso genau, der schläft schon.
Ich für meinen Teil werde morgen Abend wieder im Godz Metal hören und Liveaufnahmen von Bands ansehen. Der Laden hatte übrigens bayrisches Bier, Löwenbräu. Ist zwar nicht das Beste, aber immerhin besser als das Abspülwasser, das die hier Bier nennen.
Aber wirklich betrinken kann man sich hier auch nur in dem HipHop-Drecksloch, wenn man während der Happy Hour seine 4, 5 Long Islands säuft. Das Zeug, das ich im Godz getrunken hab, hatte nicht wirklich Alkoholgehalt und das Bier gibts in 0,3er Gläsern. Nach zwei Cocktails und zwei Bier merk ich gar nichts, außer, dass mein Geldbeutel leichter geworden ist.
Naja, gute Nacht und so, vielleicht gibts morgen wieder interessante Fotos. Da gehn wir Cosplayer gucken.
Das neue Hotel ist recht nett, etwas weiter weg vom nächsten Bahnhof als das Ryokan Katsutaro, dafür aber deutlich größer. Aber nur von außen. Während das Ryokan mehr den Eindruck machte, als hätten die Besitzer einfach einige Räume in ihrem Haus vermietet (was jetzt nichts schlechtes heißen soll), ist das Fukadaya ein modernes, professionelles Hotel. Ganz nett, die Schuhe muss man aber trotzdem am Eingang ausziehen und Hausschuhe anziehen. Das Zimmer wäre als Einzelzimmer nett, aber als Doppelzimmer ist hier nichtmal genug Platz, um den Koffer auf dem Boden aufzuklappen. Aber was soll's, sind ja nur zwei Nächte.
Zurück zum Bahnhof. Was wollten wir dort überhaupt? Naja, als wir da warn, wussten wir das selber nicht mehr so genau. Aber wir haben dann herausgefunden, dass wir uns über die Reisemöglichkeiten nach Oosaka informieren wollen.
Der Shinkansen (sowas wie der ICE) fällt flach- der kostet 14.000 Yen pro Person. Das sind über 100€. Und dabei wissen wir noch nichtmal, ob da eine Rückfahrkarte mit einbegriffen ist.
Dann gäb's noch den Bus- aber wir konnten leider die Schilder nicht lesen, weswegen Internetrecherchen von Nöten sein werden. Wie lange man da unterwegs ist, daran will ich gar nicht denken.
Letzte Möglichkeit wäre noch der Mietwagen, der 5000-8000 Yen pro Tag kostet. Dabei kommen dann allerdings noch die Gebühren für die Autobahn hinzu, die ziemlich teuer sein dürften. (Muss man auch nachsehen) Und um ehrlich zu sein, hab ich nicht die geringste Lust darauf, mehrere Stunden mit 50 (Landstraße) oder 80 (Autobahn) durch die Gegend zu zuckeln. Am liebsten wär mir ja ein Motorrad.
Naja, so viel zum Bahnhof. Dann war's auch schon Abend und wir sind nach Shinjuku gefahren und haben das Godz, eine Metalkneipe, tatsächlich gefunden. Martin hat sich nützlich gemacht, ohne seinen Hinweis wär ich glatt an dem Laden vorbeigelaufen.
Ich fand's lustig da drin. Hab mich mit einer Australierin über Deutschland, Metal und Festivals unterhalten, mit einem Japaner Luftgitarre gespielt und mich von der Barkeeperin überreden lassen, wieder zu kommen (ich wär auch so wieder hingegangen).
Leider schien Martin sich zu langweilen, ich kann's ihm auch nicht verdenken. Er hatte keinen Gesprächspartner und Mädels aufreißen kann man in dem Laden auch nicht. Zumindest nicht auf die Tanz-Art. Deswegen hat er sich dann wieder ins Gaspanic (*kotz*) verzogen.
Seiner Äußerung, als ich ins Hotelzimmer gegangen bin, zufolge, wars da allerdings auch nicht so wirklich toll. Keine Ahnung, wieso genau, der schläft schon.
Ich für meinen Teil werde morgen Abend wieder im Godz Metal hören und Liveaufnahmen von Bands ansehen. Der Laden hatte übrigens bayrisches Bier, Löwenbräu. Ist zwar nicht das Beste, aber immerhin besser als das Abspülwasser, das die hier Bier nennen.
Aber wirklich betrinken kann man sich hier auch nur in dem HipHop-Drecksloch, wenn man während der Happy Hour seine 4, 5 Long Islands säuft. Das Zeug, das ich im Godz getrunken hab, hatte nicht wirklich Alkoholgehalt und das Bier gibts in 0,3er Gläsern. Nach zwei Cocktails und zwei Bier merk ich gar nichts, außer, dass mein Geldbeutel leichter geworden ist.
Naja, gute Nacht und so, vielleicht gibts morgen wieder interessante Fotos. Da gehn wir Cosplayer gucken.
Samstag, 21. März 2009
"This place fuckin' sucks!"
Vorsicht: Dieser Blogpost wird ungewöhnlich viele Flüche enthalten. Zartbesaitete Leser mögen also vielleicht verzichten, ihn zu lesen.
So, guten morgen. Ich sitze hier auf einer hässlich ungemültichen Sitzgelegenheit am Bahnhof von Shibuya vor der Statue von Hachikou. Meine Ohren pfeifen, ober besser, sie wuerden es, wenn ich sie nicht mit Iron Maiden betäuben würde. Immerhin haben die Japaner freie W-Lan-Hotspots, das versüßt einem die Wartezeit doch gewaltig. Ändert aber nichts daran, dass ich scheiß müde bin und mich am liebsten auf die Straße legen würde um zu schlafen. Einziges Problem: da sind Autos. Unser Hotel haben wir verlassen, weil ich mich beim Reservieren mit den Nächten verzählt hab, bzw weil keine Ahnung.
Aber halt, wie kommen wir jetzt überhaupt hierher und was zur Hölle ist gestern den ganzen Tag über passiert?
Naja. 3 oder 4 Stunden schlechten Schlaf hatten wir, weil wir einen beschissenen Abend in dem Drecksloch Gaspanic in Shibuya verbracht haben, wo in einer Lautstärke, die jedwede Konversation sogar in der Muttersprache schon im Ansatz unterbinden würde, grässliche "Musik" von räudigen Gangstern "gespielt" wurde. (das ist jetzt natürlich meine subjektive Meinung, Martin wird das ganz anders sehen) Am Anfang wars ja noch ganz lustig. Wir saßen so ab halb acht dort rum und haben auf Martins Date gewartet, das ging mir aber ziemlich am Arsch vorbei, denn auf einem Bildschirm lief der dümmste Film aller Zeiten, Indiana Jones 4 und ich hatte eine nette Unterhaltung mit einem sehr pessimistischen Briten, der dort arbeitet. Mit dem gehn wir nächste Woche einen saufen. Auf seine Mist ist übrigens der Blogtitel gewachsen, er hasst das Gaspanic anscheinend genauso wie ich es (inzwischen) tue.
Weitere Highlights von dem Briten:
"Only two kinds of girls go to this place: sluts, who want to get fucked by a foreigner and sluts who want foreigners to buy them drinks."
"... fucking..." (ungefähr tausend mal... pro Satz!)
"Did you see that girl?" - "What girl?" - "The one that was almost going to rape me!!"
Naja, Martins Date ist dann mit etwas Verspätung (keine Ahnung, wie viel genau, zu dem Zeitpunkt hat mir der Abend noch Spaß gemacht) doch noch aufgetaucht und dann musste ich meine Unterhaltung leider abbrechen. Aber immerhin die Telefonnummer hab ich.
Ich weiß ja nicht, inwiefern das jetzt tatsächlich ein Date war, ich hab auch gar keine Lust, darüber nachzudenken oder mich an den Abend zu erinnern, auf jeden Fall sind wir dann irgendwann zu dritt in einem Love Hotel gelandet.
... nein, eigentlich sprach das Mädchen ja praktisch kein Wort Englisch und Martin wie wir alle wissen kein Wort japanisch. Für mich war's anstrengend. Aber mit Hand und Fuß und unter exzessiver Zuhilfenahme unserer Handys konnten wir uns halbwegs verständigen. Langsam hatte ich das Gaspanic dann aber wirklich satt und so konnte ich der Japanerin klar machen, dass wir ganz gerne mit ihr in eine andere Bar gehn würden. Sie hat mich verstanden, juhu, und zwei sinnlose Whiskeys später sind wir dann doch wieder in dem Drecksloch mit dem Hiphop gelandet.
Unsere letzte Ubahn war inzwischen abgefahren und die Japanerin wollte auch auf ihren ersten Zug warten. Ich konnte übrigens herausfinden, dass sie 23 ist, in Chiba (das is n Stück auswärts) in einem Klamottenladen arbeitet und... äh, naja, ich fürchte, das wars schon. Aber immerhin mehr als Martin herausgefunden.
Zurück im Gaspanic hatte ich dann langsam absolut keinen Bock mehr. Die meiste Zeit hab ich im Schlaf mit dem Versuch, meine armen, metalverwöhnten Ohren vor Verunreinigung zu schützen. Irgendwann musste ich dann auch noch feststellen, dass ich an dem Abend eine ganze beschissene Schachtel Kippen geraucht hab. Bäh. Die Kippen hier in Japan sind übrigens alle zum Kotzen. Ich will ne Schachtel Davidoff!
Wo war ich? Ach ja, Martin hat dann wohl nochmal aufgedreht mit der Tussi, die sich dann aber irgendwann noch nen anderen Gaijin gesucht hat. Ich glaub, Martin hat das nicht gesehen. Die schien eh recht "beliebt" zu sein, was den Gedanken eines Dates nun doch ein wenig vertreibt. Wahrscheinlich genoß sie nur die Bewunderung, die die Kerle ihr entgegenbrachten. (Kennen die weiblichen Blogleser bestimmt. Ich auch.)
Um 5 ist sie dann zum Bahnhof gegangen und dann, endlich, konnte ich Martin dazu bewegen, auch zu gehen. Der Moment, in dem ich in der gemütlichen Ubahn saß und aus den Kopfhörern meines MP3-Players "Fear of the Dark" erschallte, war pure Glückseligkeit. Das muss der Himmel sein.
Dummerweise hätte ich zwei Minuten später schon wieder am liebsten vor mir auf den Boden gekotzt. Der MP3-Player hat sich nämlich wegen leerer Batterien abgeschaltet.
Naja, wir haben's jedenfalls ins Hotel geschafft und wir haben's geschafft, das Hotel rechtzeitig zu verlassen.
Nun mag dem geneigten Leser vielleicht aufgefallen sein, dass wir das Hotel verlassen haben, aber nirgends habe ich erwähnt, wo wir heute Nacht schlafen.
Zurecht: Nämlich in der Gosse.
Nein. Kommen wir also zum erfreulicheren Teil des gestrigen Tages, nämlich den Ersten.
Gestern Nachmittag haben wir ein nettes Hotel in Shibuya, das Hotel Fukudaya, gefunden. Da haben wir direkt für zwei Nächte reserviert. Danach wollen wir dann Tokio verlassen und nach Oosaka fahren. Oder so. Whatever. Who gives a damn?
Naja, das ist auch der Grund, warum wir jetzt am Bahnhof Shibuya sitzen. Wir warten darauf, bis wir um 13 Uhr einchecken können. Das is jetzt in ner Stunde. Na denn Prost.
(Hach, was für ein schönes Ende, wunderschön abgerundet, die Geschichte, hübsch, da kann ich ja unseren Besuch im Nationalmuseum gar nicht mehr erwähnen. Aber wen interessiert schon Kultur?)
So, guten morgen. Ich sitze hier auf einer hässlich ungemültichen Sitzgelegenheit am Bahnhof von Shibuya vor der Statue von Hachikou. Meine Ohren pfeifen, ober besser, sie wuerden es, wenn ich sie nicht mit Iron Maiden betäuben würde. Immerhin haben die Japaner freie W-Lan-Hotspots, das versüßt einem die Wartezeit doch gewaltig. Ändert aber nichts daran, dass ich scheiß müde bin und mich am liebsten auf die Straße legen würde um zu schlafen. Einziges Problem: da sind Autos. Unser Hotel haben wir verlassen, weil ich mich beim Reservieren mit den Nächten verzählt hab, bzw weil keine Ahnung.
Aber halt, wie kommen wir jetzt überhaupt hierher und was zur Hölle ist gestern den ganzen Tag über passiert?
Naja. 3 oder 4 Stunden schlechten Schlaf hatten wir, weil wir einen beschissenen Abend in dem Drecksloch Gaspanic in Shibuya verbracht haben, wo in einer Lautstärke, die jedwede Konversation sogar in der Muttersprache schon im Ansatz unterbinden würde, grässliche "Musik" von räudigen Gangstern "gespielt" wurde. (das ist jetzt natürlich meine subjektive Meinung, Martin wird das ganz anders sehen) Am Anfang wars ja noch ganz lustig. Wir saßen so ab halb acht dort rum und haben auf Martins Date gewartet, das ging mir aber ziemlich am Arsch vorbei, denn auf einem Bildschirm lief der dümmste Film aller Zeiten, Indiana Jones 4 und ich hatte eine nette Unterhaltung mit einem sehr pessimistischen Briten, der dort arbeitet. Mit dem gehn wir nächste Woche einen saufen. Auf seine Mist ist übrigens der Blogtitel gewachsen, er hasst das Gaspanic anscheinend genauso wie ich es (inzwischen) tue.
Weitere Highlights von dem Briten:
"Only two kinds of girls go to this place: sluts, who want to get fucked by a foreigner and sluts who want foreigners to buy them drinks."
"... fucking..." (ungefähr tausend mal... pro Satz!)
"Did you see that girl?" - "What girl?" - "The one that was almost going to rape me!!"
Naja, Martins Date ist dann mit etwas Verspätung (keine Ahnung, wie viel genau, zu dem Zeitpunkt hat mir der Abend noch Spaß gemacht) doch noch aufgetaucht und dann musste ich meine Unterhaltung leider abbrechen. Aber immerhin die Telefonnummer hab ich.
Ich weiß ja nicht, inwiefern das jetzt tatsächlich ein Date war, ich hab auch gar keine Lust, darüber nachzudenken oder mich an den Abend zu erinnern, auf jeden Fall sind wir dann irgendwann zu dritt in einem Love Hotel gelandet.
... nein, eigentlich sprach das Mädchen ja praktisch kein Wort Englisch und Martin wie wir alle wissen kein Wort japanisch. Für mich war's anstrengend. Aber mit Hand und Fuß und unter exzessiver Zuhilfenahme unserer Handys konnten wir uns halbwegs verständigen. Langsam hatte ich das Gaspanic dann aber wirklich satt und so konnte ich der Japanerin klar machen, dass wir ganz gerne mit ihr in eine andere Bar gehn würden. Sie hat mich verstanden, juhu, und zwei sinnlose Whiskeys später sind wir dann doch wieder in dem Drecksloch mit dem Hiphop gelandet.
Unsere letzte Ubahn war inzwischen abgefahren und die Japanerin wollte auch auf ihren ersten Zug warten. Ich konnte übrigens herausfinden, dass sie 23 ist, in Chiba (das is n Stück auswärts) in einem Klamottenladen arbeitet und... äh, naja, ich fürchte, das wars schon. Aber immerhin mehr als Martin herausgefunden.
Zurück im Gaspanic hatte ich dann langsam absolut keinen Bock mehr. Die meiste Zeit hab ich im Schlaf mit dem Versuch, meine armen, metalverwöhnten Ohren vor Verunreinigung zu schützen. Irgendwann musste ich dann auch noch feststellen, dass ich an dem Abend eine ganze beschissene Schachtel Kippen geraucht hab. Bäh. Die Kippen hier in Japan sind übrigens alle zum Kotzen. Ich will ne Schachtel Davidoff!
Wo war ich? Ach ja, Martin hat dann wohl nochmal aufgedreht mit der Tussi, die sich dann aber irgendwann noch nen anderen Gaijin gesucht hat. Ich glaub, Martin hat das nicht gesehen. Die schien eh recht "beliebt" zu sein, was den Gedanken eines Dates nun doch ein wenig vertreibt. Wahrscheinlich genoß sie nur die Bewunderung, die die Kerle ihr entgegenbrachten. (Kennen die weiblichen Blogleser bestimmt. Ich auch.)
Um 5 ist sie dann zum Bahnhof gegangen und dann, endlich, konnte ich Martin dazu bewegen, auch zu gehen. Der Moment, in dem ich in der gemütlichen Ubahn saß und aus den Kopfhörern meines MP3-Players "Fear of the Dark" erschallte, war pure Glückseligkeit. Das muss der Himmel sein.
Dummerweise hätte ich zwei Minuten später schon wieder am liebsten vor mir auf den Boden gekotzt. Der MP3-Player hat sich nämlich wegen leerer Batterien abgeschaltet.
Naja, wir haben's jedenfalls ins Hotel geschafft und wir haben's geschafft, das Hotel rechtzeitig zu verlassen.
Nun mag dem geneigten Leser vielleicht aufgefallen sein, dass wir das Hotel verlassen haben, aber nirgends habe ich erwähnt, wo wir heute Nacht schlafen.
Zurecht: Nämlich in der Gosse.
Nein. Kommen wir also zum erfreulicheren Teil des gestrigen Tages, nämlich den Ersten.
Gestern Nachmittag haben wir ein nettes Hotel in Shibuya, das Hotel Fukudaya, gefunden. Da haben wir direkt für zwei Nächte reserviert. Danach wollen wir dann Tokio verlassen und nach Oosaka fahren. Oder so. Whatever. Who gives a damn?
Naja, das ist auch der Grund, warum wir jetzt am Bahnhof Shibuya sitzen. Wir warten darauf, bis wir um 13 Uhr einchecken können. Das is jetzt in ner Stunde. Na denn Prost.
(Hach, was für ein schönes Ende, wunderschön abgerundet, die Geschichte, hübsch, da kann ich ja unseren Besuch im Nationalmuseum gar nicht mehr erwähnen. Aber wen interessiert schon Kultur?)
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