Sonntag, 15. März 2009

Da sind wir... Äh, was wollen wir hier überhaupt?

Nach einer wunderschönen LAN und inzwischen ungefähr 48 Stunden ohne ein Bett gesehen zu haben, sind wir nun endlich in Tokio angekommen und haben hier prompt ein ungesichertes W-Lan ausgemacht. Ob das zum Hotel gehört oder nicht, weiß ich nicht, ist mir auch wurst.
Aber fangen wir doch erstmal von vorne an. Nach gemütlichem Einchecken in München und einem äußerst kurzen Flug mit wunderbarem Ausblick auf die Heimat und das Schwabenländle sind wir zunächst in Paris angekommen, wo uns eine lange Warteschlange vor dem Gate unseres Anschlussfluges den Trip beinahe schon platzen hätte lassen, bevor er überhaupt angefangen hat. Aber dennoch nannten wir die 777 der Air France zu einer Uhrzeit, die ich nicht einzuschätzen vermag für die folgenden 12 Stunden unsere Heimat. Oder so.
An den Flug kann ich mich nur noch verschwommen erinnern, ich weiß nur noch, dass ich irgendwann in einem dunklen Flugzeug aufgewacht bin. Dabei schien doch 5 Minuten vorher noch die Sonne durch das Fenster neben mir.
die letzten, äh, 4 Stunden des Fluges habe ich damit verbracht, mir die Pampa von Ostsibirien aus 11 km Höhe anzusehen (das ist interessanter als man denkt!) und mich mit einem Pakistanischen Bioinformatiker, der in Cambridge studiert zu unterhalten.
Bis gerade eben haben wir erste Eindrücke von Tokio sammeln dürfen. Ich zähle sie mal eben auf:
-Die Japaner können kein Englisch (oh Wunder)
-Ich kann kein Japanisch (oh Wunder)
-Martin ist nutzlos
-Die Fußgängerampeln sind tatsächlich so überlaufen wie im Fernsehen
-Japanische Läden sind bunt und grell
-Die Fußgängerzonen gleichen einem Marokkanischen Basar
-Ich bin unfähig, eine Mc-Donalds-Menükarte zu bedienen
-Der Linksverkehr ist hier tief verankert. Man steht auf den Rolltreppen nicht rechts, sondern links, man weicht sich links aus, man denkt mit links. Das führt des öfteren zu Verwirrungen der Einheimischen, die mir begegnen. (Die Armen)
-Kleine Straßen haben keine Bürgersteige. Aber die Stadt hat Charme. Das muss man schon sagen, mir gefällts hier.
Ich freu mich schon auf's Autofahren *g*
So, ich schreib mir jetzt die Katakana auf, dann kann ich wenigstens die lernen (Die Kanji sind sowieso uferlos) und versuch, meine SD-Karte, die ich doch nicht vergessen hatte, zu formatieren. Meinen MP3-Player hab ich übrigens der Airline geschenkt, weil der Flug so toll war.

4 Kommentare:

  1. Du hattest 'nen mp3-Player? Für sowas gibts ein Fundbüro auch bei den Airlines (Mail schicken? Ach ich vergaß, das ist ja anstrengend)...oder in Japan gleich irgendeinen übergeekigen Ersatz besorgen ;)

    Klingt cool, bin auch entsprechend neidisch ;)

    Bring' uns Zurückgebliebenen was nettes schönes kitschiges aus so nem grellbunten Laden mit! Hattest Du nicht eh Platz im Koffer frei?

    Noch ein Tipp: Oishi(oder so) grüner Jasmintee (Erfrischungsgetränk) ist gut.

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  2. das mit den getränken mach ich so: jeden tag probier ich was anderes aus. heute gabs nen energydrink in ner blechflasche, das war gut.
    Das is wie Lotteriespielen, einfach irgendwas nehmen und hoffen, es schmeckt :D

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  3. klingt nach ner Menge Spass
    sind Japaner wirklich so klein? fänd ich nämlich praktisch

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